Wanderungen auf Madeira – Tipps Folge 2

Wie verhalte ich mich richtig auf einer Levadawanderung und was sollte ich vor so einer Wanderung unbedingt prüfen? Hier kommt jetzt die zweite Folge zu meinen Madeira Wander Tipps.

Das Verhalten

Möchte ich hier etwas über Verhaltenskodex erzählen? Ja, vielleicht. Leider gibt es doch immer wieder den ein oder anderen, der ein paar grundsätzliche Dinge nicht beachtet. Etwa, dass ich bei einem schmalen Weg demjenigen Vortritt lasse, der von unten kommt. Frei nach dem Motto „Bergauf hat Vorfahrt“. Denn derjenige hat eine eingeschränktere Sicht, wenn er von unten kommt. Also ruhig mal einen Schritt beiseite treten.

Auch sollte man lautes Rufen vermeiden, es sei denn, es gibt eine Gefahrensituation und man möchte darauf aufmerksam machen oder braucht Hilfe. Denn wer leise durch die Natur geht, hat auf Madeira auch die Chance eine Rothuhn Familie zu beobachten oder dem seltenen Madeirafinken ganz nahe zu kommen. Ein wunderschönes Erlebnis. Der hier wäre fast auf meiner Hand gelandet:

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Wanderungen auf Madeira – Tipps Folge 1

Madeira ist eine wunderschöne Insel mit einer Vielzahl von Möglichkeiten für Wanderungen. Leider kommt es immer wieder vor, dass Menschen sich überschätzen oder mit der falschen Ausrüstung auf die Wanderung gehen. Dies kann zu schlimmen Unfällen, manchmal auch mit tödlichem Ausgang führen. In dieser Beitragsserie will ich daher ein paar Tipps geben, was man für eine erfolg- und erlebnisreiche Wanderung beachten sollte.

Was in meinen Krimis als Möglichkeit der Autorin eine Figur das Zeitliche segnen zu lassen dient, passiert im echten Leben leider viel zu oft auf Madeira: tödliche Abstürze bei Wanderungen entlang von Levadas.

Gerade die Levada dos Tornos bei Monte – Einstieg über die Caminho Das Barbosas –  wird von vielen Touristen unterschätzt. Berichte über tödliche Abstürze auf dieser in manchen Wanderführer fälschlicherweise als „leicht“ bezeichnete Levada finden sich jedes Jahr. Über einen ziemlich schlimmen Fall, bei dem ein deutsches Ehepaar ums Leben kam, berichtete die Süddeutsche Zeitung vor ein paar Jahren. Mehr lesen

Madeira …. Insel für die Seele

Madeira …. Insel für die Seele

Kaum eingeflogen schon saugt der Körper begierig Sonne, Meeresbrise und die Farben der Insel auf.

Was für ein Labsal…. zu schön! !
Danke für diesen Reisetipp …
Unterkunft mitten in der Bananenplantage….vorm Haus rauschte das Meer, hinten raus der Wasserfall und auf der Plantage eine Levada. Schöneres Einschlafen und Erwachen ist kaum vorstellbar. Offene herzliche Menschen begegneten mir.

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Erste Malta Impressionen

Erste Malta Impressionen

So kurz vor Erscheinen meines nächsten Krimis, Malteser Morde, möchte ich euch ein paar Impressionen von Malta zeigen.

Bei meinem ersten Besuch war ich zunächst erschlagen von der Hitze und der Dürre der Insel. Später habe ich erfahren, dass schon die Johanniter, als sie Malta nach Kirche-Maltaihrer Flucht von Rhodos das erste Mal betraten, Malta als „Fels im Mittelmeer“ bezeichnet haben.

Die Malteser sind schon ein sehr spannendes Volk. Manche Dinge regen den Besucher zum Schmunzeln an, wie etwa die Kirchtürme, die so oft die falsche Uhrzeit zeigen oder mehrere Uhrenattrappen haben. Und das alles nur, damit der Teufel zu spät zur Messe kommt…

Aber dieser Fels hat eine Menge zu bieten. Geschichtlich findet man hier Spuren aus vielen Jahrtausenden.

Besonders angetan hat es mir die Hauptstadt Valletta mit ihren beeindruckenden Wallanlagen und anderen Gebäuden aus der Blütezeit des Johanniterordens.

 

Balkone-Valletta

Einen beeindruckenden Blick über die „Three Cities“ hat man von der Saluting Battery in Valletta aus – Achtung Spoiler 🙂 : dieses Szenario taucht auch in den Malteser Morden auf…

Saluting-Battery

Aber auch Mdina, die „Stille Stadt“ ist wunderschön. Autos müssen außerhalb der Altstadt bleiben und man fühlt sich in eine andere Zeit versetzt. Fast erwartet man, die Rüstungen der Ritter klappern zu hören. Die Zeit scheint hier stillzustehen.

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Was bedeutet reisen für mich?

Christian von travelography.de stellte diese Frage.
Und als Krimiautorin, deren Bücher in sonnigen Reiseländern spielen, fühlte ich mich sofort angesprochen.
Also, was bedeutet reisen für mich.
Kurzgesagt:

Reisen ist Inspiration

Schon in früheren Blogbeiträgen habe ich berichtet, wie ich auf Madeira
bei einem „Besuch von Funchal“ durch die Gassen streife und auf den Spuren meiner Protagonisten Pauline und Ben wandele.
Ganz schnell vermischt sich dann in meinem Kopf die Fiktion mit der Wirklichkeit und neue
Geschichten entstehen. Ist das wirklich eine Brille? Oder kann ich daraus später ein Messer machen?

Fischhaendler in der Markthalle von Funchal

Meine Reisen sind auch der Grund, warum es Pauline zukünftig nicht an einem Ort
hält, auch Länder wie Malta, Südafrika oder Mauritius haben Geschichten zu erzählen. Mehr lesen