Erste Malta Impressionen

So kurz vor Erscheinen meines nächsten Krimis, Malteser Morde, möchte ich euch ein paar Impressionen von Malta zeigen.

Bei meinem ersten Besuch war ich zunächst erschlagen von der Hitze und der Dürre der Insel. Später habe ich erfahren, dass schon die Johanniter, als sie Malta nach Kirche-Maltaihrer Flucht von Rhodos das erste Mal betraten, Malta als „Fels im Mittelmeer“ bezeichnet haben.

Die Malteser sind schon ein sehr spannendes Volk. Manche Dinge regen den Besucher zum Schmunzeln an, wie etwa die Kirchtürme, die so oft die falsche Uhrzeit zeigen oder mehrere Uhrenattrappen haben. Und das alles nur, damit der Teufel zu spät zur Messe kommt…

Aber dieser Fels hat eine Menge zu bieten. Geschichtlich findet man hier Spuren aus vielen Jahrtausenden.

Besonders angetan hat es mir die Hauptstadt Valletta mit ihren beeindruckenden Wallanlagen und anderen Gebäuden aus der Blütezeit des Johanniterordens.

 

Balkone-Valletta

Einen beeindruckenden Blick über die „Three Cities“ hat man von der Saluting Battery in Valletta aus – Achtung Spoiler 🙂 : dieses Szenario taucht auch in den Malteser Morden auf…

Saluting-Battery

Aber auch Mdina, die „Stille Stadt“ ist wunderschön. Autos müssen außerhalb der Altstadt bleiben und man fühlt sich in eine andere Zeit versetzt. Fast erwartet man, die Rüstungen der Ritter klappern zu hören. Die Zeit scheint hier stillzustehen.

Mdina

Bei einem Besuch von Mdina sollte man aber neben der Kultur auch etwas anderes auf keinen Fall versäumen: wie Pauline und ihre Mutter auf den Zinnen der Stadtmauer die fantastischen Torten im Fontanella Tea Garden probieren. Es kann zwar etwas windig auf den Zinnen sein, aber dafür wird man mit einem Blick über Malta bis hin zum Dom von Mostra belohnt.

Wer es lieber etwas gruseliger mag, sollte unbedingt einige Katakomben besuchen. Wir haben uns die Katakomben in Rabat angesehen. Die Menschen von damals lebten quasi mit ihren Toten. Zu bestimmten Jahrestagen wurde in den Katakomben an extra dafür gebauten Steintischen mit den Verblichenen gespeist.

Ich hatte lange überlegt, ob ich dieses Szenario auch für eine Szene in meinem Buch nutze, aber ich bin dann doch bei den Johannitern und ihren spannenden Geschichten rund um den Great Siege, des Kampfes gegen die Osmanen, geblieben. In einem späteren Beitrag werde ich euch dazu auch noch ein bisschen erzählen…

Ich hoffe, diese Eindrücke von Malta machen euch Freude und vielleicht auch Lust, Pauline nächste Woche auf ihr Abenteuer zu begleiten.

Eure
Joyce

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Bitte mit * gekennzeichnete Felder eingeben