Schreiballtag – Rallys, Gemälde und ganz viel Madeira

Wie sieht denn so der Schreiballtag eines Autors aus? Schön wäre es, wenn es immer so aussehen würde.

Aber auch sonst ist es sehr abwechslungsreich… Hier ein kleiner Einblick, womit ich mich gerade beschäftige.

Wie es sich für eine Autorin gehört, sollte auch viel Zeit für eine genaue Recherche verwendet werden.

Schnell, schneller am schnellsten…

So schaue ich mir die letzten Tage etwa Filme über schnell fahrende Autos an…
Klingt komisch? Dachte ich auch, vor allem, weil ich mein kleines blaues Auto am liebsten zu Hause stehen lasse und mich zu Fuß, per Öffis oder per Fahrrad vorwärts bewege.


Aber für meinen nächsten Krimi, der wieder auf Madeira spielen wird – ja, ich habe die Bitte vieler Leser
vernommen, die genau wie ich diese Insel lieben – musste ich mich bei Madeira-Reisetipps über die Rali Vinho da Madeira informieren. Kaum zu glauben, dass das größte Sportereignis der Insel bisher völlig spurlos an mir vorbei gegangen ist.

Ein internationales Rennen, welches es tatsächlich schon seit 1959 auf Madeira gibt. Ok, für mein Buch wäre es noch besser gewesen, wenn es das erste Rennen 1950 gegeben hätte, aber nicht immer tut mir die Geschichte den Gefallen, dass sie perfekt in die Ideenlandschaft in meinem Kopf passt…
Zumindest werde ich jetzt dafür sorgen, dass es 2013 dabei spannend zuging und dies nicht ohne Folgen für meinen Comissário Avila bleibt.

Kunst geht immer…

Und wie kommt ein Autor dazu online Kunstkataloge von Christies, Sotheby’s und Co zu wälzen? In der Hoffnung, hier ein paar Preise für Gemälde eines Menschen zu finden, der im richtigen Leben etwas weniger als Maler, dafür als Mann der großen Bühne und sogar Literaturnobelpreisträger bekannt war. Mehr wird hier nicht verraten, obwohl ich mir denken kann, dass der ein oder andere Leser schon ahnt, wer hier eine kleine, aber wichtige Rolle übernehmen wird.

und immer wieder Madeira…

Nach dem kleinen Ausflug nach Malta, die auch ein schöne aber so ganz andere Insel ist, muss es doch wieder Madeira sein. Dafür heißt es dann Fotos gucken, in Erinnerungen schwelgen und vor allem immer wieder Freunde auf der Insel kontaktieren um ganz nah dran zu bleiben.
Gibt es Teiche auf den Golfplätzen von Madeira?

Wie genau sehen die Gestelle aus, auf denen der Bacalhau in Camara dos Lobos getrocknet wird? Wie viele Zuckerrohrfabriken gab es in den 50er Jahren auf Madeira?


Wenn mir meine Freunde nicht helfen können, muss mal wieder das Internet daran glauben. Manchmal frage ich mich, wie Autoren vor 30 Jahren ihre Bücher geschrieben haben. Obwohl, ständig vor Ort auf Madeira sein, das könnte mir auch gefallen…

So, jetzt muss Leticia Avila ins Krankenhaus gebracht werden. Wollen wir mal hoffen, dass Fernando Avila die Ruhe bewahrt oder doch Pauline und Ben um Hilfe bitten muss…

Eure
Joyce

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