Der ideale Krimi

Der ideale Krimi

Etwas später als geplant, Pauline und die Johanniter halten mich die letzten Wochen doch
ganz schön auf Trab, kommt hier die Auswertung, was den idealen Krimi ausmacht.

In den letzten Wochen konnte ich viele interessante Antworten auf diese Frage im Rahmen meiner Blogparade von euch sammeln.
Zum ersten Mal einen großen Dank an alle, die mit gemacht haben. Es sind wirklich tolle Beiträge entstanden mit vielen unterschiedlichen Aspekten zu einem guten Krimi. Außerdem gab es auch interessante Anregungen, welche Krimis man noch unbedingt lesen muss.

Was macht denn jetzt den idealen Krimi aus?

Ich werde hier versuchen, die wichtigsten Aspekte der teilnehmenden Bücherblogs zusammen zufassen.

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Malteser Morde – Exclusive Hörprobe

Natürlich bin ich fleißig dabei Pauline in das nächste Abenteuer, diesmal auf Malta, zu schicken.

Pauline ist wieder mittendrin. Und diesmal hat sie es mit einem viel skrupelloseren Gegner zu tun als in Mord auf der Levada.

Und so beginnt es:

Der Bussard stieg von unterhalb der Klippe empor und landete auf einem längst verdorrten Olivenbaum, dessen trockene Überreste sich einem weißlichen Gespenst gleich an den kargen Felsen klammerten. Mit leicht schräg gelegtem Kopf betrachtete er die Szenerie vor sich. Zwei Wesen, von denen der Bussard wusste, dass sie Gefahr für ihn bedeuten konnten, standen auf dem Kliff…

Wer es nicht bis Mai aushalten kann, wie es weiter geht, findet hier den Prolog von “Malteser Morde” zum reinhören.

Gänsehautfeeling ist garantiert…
Eure Joyce

Was macht für mich den idealen Krimi aus?

Was macht für mich den idealen Krimi aus?

Also, wie sieht für mich der ideale Krimi aus, der mich fesselt und bis zum Ende nicht loslässt?

Über diese ganzen Fragen, die ich euch im Rahmen der Blogparade “Was macht für euch einen guten Krimi aus?” stelle, habe ich mir schon Gedanken gemacht, bevor ich selber angefangen hatte, Krimis zu schreiben. Denn ich wollte Krimis schreiben, die ich selbst auch lesen würde und hinter denen ich so auch voll stehen kann.
Dazu muss ich sagen, dass mein Geschmack, was Krimis betrifft, sich in den letzten Jahren durchaus verändert hat.

Lieber Cosy oder Hard Core?

Schon in den 90er Jahren habe ich Krimis verschlungen. Da waren es aber hauptsächlich düstere skandinavische Krimis. Also Bücher von Ake Edwardson oder Henning Mankell. Später kamen auch mal lustigere Krimis hinzu. Ein Klassiker, den vielleicht der ein oder andere noch kennt, war “Die dünne Frau”. Später dann fand ich härtere Krimis, etwa von Karin Slaughter, sehr gut. Heute sind sie mir fast zu brutal. Jetzt lese ich am liebsten Krimis, die etwas mehr in die Richtung “Cosy Krimi” gehen. Das heißt nicht, dass es nicht viele Tote geben muss, aber der Tod muss aus meiner Sicht nicht in seiner ganzen Brutalität beschrieben werden.
Ein Klassiker hierzu im Fernsehen ist für mich “Inspektor Barnaby” (Midsomer Murders). Hier wimmelt es im beschaulichen England von Toten. Kein echter Barnaby, wenn es nicht mindestens 4 Tote gibt… Mehr lesen