Blogparade: Was macht für euch einen guten Krimi aus?

Blogparade: Was macht für euch einen guten Krimi aus?

Als Krimiautorin und Krimivielleserin möchte ich gerne mit euch über die Frage »Was macht einen guten Krimi aus« diskutieren.

Hier sind ein paar Fragen, die ich mir dazu gestellt habe. Du kannst sie gerne verwenden um deinen Artikel zu dem Thema schreiben.

Fragen als Anregung zu »Was macht einen guten Krimi aus«?

Lieber Cosy oder Hard Core?

Muss ein Krimi vor Blut und Leichen nur so überquellen? Oder darf es auch gemütlich zu gehen? Wollt ihr den Tod in all seiner Deutlichkeit beschrieben haben? Soll ein Krimi Gänsehaut und schlaflose Nächte bereiten?

Wie sollen die Charaktere sein?

Brauche ich Protagonisten, mit denen ich mich identifizieren kann? Oder kann der Kommissar, Ermittler oder – wer auch immer das Verbrechen aufklären will – unsympathisch, gebrochen oder sogar selber kriminell sein? Mehr lesen

Mord auf der Levada auf der #Leseparty 2015 und andere Gedanken zu dieser Woche

Mord auf der Levada auf der #Leseparty 2015 und andere Gedanken zu dieser Woche

Ich habe diese Woche erfahren, dass mein Buch bei der Vier-Tage #Leseparty dabei ist. Das ist eine Veranstaltung, die vor allem für alle Daheimgebliebenen ein ähnliches Gefühl wie bei der jetzt laufenden Frankfurter Buchmesse 2015 erzeugen soll. Viele deutschsprachige Blogger haben sich dafür zusammen getan und stellen neue Bücher und alte Schätze vor.

Und Layla von Buecherinmeinerhand fängt mit meinem “Mord auf der Levada” an. Ich bin gespannt wie es weiter geht.

Ansonsten ist diese Woche beim Blick aus dem Fenster ja nicht so doll, eigentlich ideal um sich ins Schreiben über Malta zu vertiefen und ein bisschen von der Wärme zu träumen. Die Woche habe ich mich dafür mit dem Gostra beschäftigt, einem Brauchtum von St. Julian`s, einem Ort im Nordwesten von Malta. Was genau das mit Paulines Abenteuer zu tun hat, verrate ich noch nicht, aber ich hoffe, dass die Wettkämpfer auf Malta in diesem Jahr nicht so ein Erlebnis hatten wie Pauline.

Das Wochenende wird wahrscheinlich ganz ohne Schreiben von statten gehen, dafür werde ich mich mal einem sportlichen Grossereignis widmen, was in Deutschland ja leider immer etwas ignoriert wird, der Rugby WM 2015. Dabei ist es tatsächlich das drittgrößte Sportereignis der Welt. Gleich nach der Fussball WM und den Olympischen Spielen. Leider wieder ohne Deutschland, obwohl wir in den letzten Jahren im Rugby etwas aufholen konnten und tatsächlich Chancen haben im 7er Rugby bei Olympia mit zu machen. Bei der Rugby WM stehen aber 15 Männer pro Team auf dem Platz und da geht es nicht so richtig zimperlich zu. Aber mit klaren Regeln, wo bitte hat man es denn sonst, dass es nur zwei Spieler auf dem Platz gibt, die mit dem Schiedsrichter sprechen dürfen, und das sind die Kapitäne. Da herrscht noch Zucht und Ordnung ;-). Ich freue mich schon morgen und übermorgen die Viertelfinale anzuschauen. Vielleicht muss ich tatsächlich Pauline auch mal ein Rugbyspiel in Südafrika schauen lassen, vielleicht eine Idee für ein nächstes Buch…

Auf der Spur weiterer Morde

Auf der Spur weiterer Morde

Täglich bin ich auf der Spur weiterer Morde und Geschehnisse hier auf Madeira, die Pauline und Ben in eines der nächsten Abenteuer stürzen könnten.

Vor allem der Kontakt zu Einheimischen ist dafür wichtig, um aufregende neue Geschichten von der Insel zu sammeln. Schon beim Abholen vom Flughafen konnten mir Anne und John faszinierende Hintergründe von Ereignissen hier auf Madeira erzählen, die mich gleich inspirierten. Später habe ich auch Jorma kennengelernt, der einen E-Bike Shop hier auf Madeira besitzt. Dadurch kennt er viele entlegene und gefährliche Stellen in der Natur, geradezu perfekt für ein Verbrechen. Das Foto hier zeigt Jorma und mich beim Planen der nächsten Morde.

Ich sehe schon Pauline vor mir, wie sie hier über den nächsten Toten stolpert. Ich denke, Pauline und Ben müssen mindestens noch ein zweites Mal hier auf Madeira ermitteln. Oder Comissário Avila muss diesmal den Fall ohne die Hilfe von den Beiden lösen.
Vielen Dank auf jeden Fall an alle, dass sie mich auf so tolle Ideen gebracht haben. Welche das sind, wird hier natürlich nicht verraten, wo bleibt denn sonst die Spannung :-)…
Wer hier auf Madeira mit Jorma eine interessante E-Bike- oder eine Mountainbike-Tour machen möchte, oder sich einfach nur ein Bike leihen will, sollte ihn unter E-Bike Madeira besuchen. Sein Shop ist gleich in der Hotelzone von Funchal zu finden.

Nutzen der Mauereidechse

Nutzen der Mauereidechse

Mauereidechsen erfreuen sich keiner großen Beliebtheit auf Madeira – das sollte nicht sein …

Es ist auffallend, dass die Madeirenser die Mauereidechse nicht besonders mögen. Überall auf der Insel findet man Bananenköder, die mit Strychnin versetzt sind, um die Eidechsen zu töten.

Sind Mauereidechsen eine verkannte Hilfe gegen Borreliose?

Was die Madeirenser scheinbar nicht wissen, dass sie es wohl dieser Mauereidechse zu verdanken haben, dass Borreliose auf der Insel quasi nicht vorkommt.

Madeira Mauereidechse
Das Bakterium, welches für diese Krankheit verantwortlich ist, lebt vor allem in Kleinsäugern. Für uns Menschen ist normalerweise das Problem, dass eine Zecke, die von einem solchen befallenen Kleinsäuger Blut saugt und danach sich einen menschlichen Wirt aussucht, die Krankheit auf den Menschen überträgt.
Auch auf Madeira gibt es von diesem Bakterium (Borrellia burgdorferi) infizierte Mäuse. Aber da es mehr Eidechsen als Mäuse auf Madeira gibt, kommt es immer wieder vor, dass sich eine Zecke eine Eidechse als Wirt sucht. Erstaunlicherweise sind Zecken, die den Erreger in sich tragen und danach eine Eidechse befallen, danach erregerfrei.
Auf diesen Artikel bin ich beim Recherchieren gestossen, zunächst in einer Madereinsischen Zeitung. Diese bezog sich aber auf eine schon 2001 im deutschen Ärzteblatt erschienene Untersuchung. Umso erstaunlicher finde ich, dass diese doch sehr beeindruckende Tatsache scheinbar nicht weiter bekannt ist. Gerade in der jetzigen Zeit, wo Borreliose sich doch sehr stark verbreitet, wäre der Nutzen der Mauereidechse sicher eine weitere Untersuchung wert.
Quelle:
Vom Nutzen der Madeira Mauereidechse

Wrack vor Madeira gefunden

Fast 34 Jahre nach dem Absturz einer Caravalle der Schweizer Fluggesellschaft SATA haben die zwei portugiesischen Taucher José Marques und Armando Ribeiro 2011 das Wrack nur 2,6 Kilometer vor der Küste Madeiras in 105 Metern Tiefe entdeckt.
Das Flugzeug war am 18. Dezember 1977 beim Landeanflug auf Madeira verunglückt, weil die Piloten beim Anflug unplanmässig tief abgesunken waren.
Dabei war die Maschine auf dem Meer aufgeschlagen und versunken. Bei dem Unglück kamen damals 36 Menschen ums Leben, aber nur 19 Leichen konnten geborgen werden.
Die beiden Taucher hatten ein ziemlich intaktes Flugzeug vorgefunden, sie fanden sogar Kleidungsstücke auf den Sitzen. Aus Respekt vor den Toten waren die beiden damals nicht weiter in das Flugzeug vorgedrungen. Es wäre aber möglich, so das Institut für Rechtsmedizin in Zürich, dass sich das Körpergewebe, der wahrscheinlich im Flugzeug verbliebenen Toten, in Fettwachs umgewandelt haben könnte.
Was im Buch letztendlich im Flugzeugwrack war oder sein könnte entspringt meiner Fantasie. Lesen sie einfach weiter in Mord auf der Levada.

Quelle:
Schweizer Flugzeug nach 34 Jahren vor Madeira gefunden