Kulinarische Krimilesung in Lüdinghausen

Am 17. Oktober sind mein Commissário Avila und ich zu Gast im Hotel Steverbett in der malerischen »Dreiburgenstadt» Lüdinghausen im Münsterland.

STÜRMISCHE ZEITEN FÜR DEN COMISSÁRIO
Ein Sturm braut sich über der Atlantik-Insel zusammen und im Hafen von Funchal wird die Leiche eines Touristen angespült. Hat der junge Mann wirklich nur das tobende Meer unterschätzt?
Comissário Avila hat kein gutes Gefühl bei der Sache, aber er kann sich nicht darum kümmern: Ein romantisches Wochenende mit seiner Frau in Madeiras malerischer Bergwelt steht an. Doch nicht nur der aufziehende Sturm stört die Idylle: Im Hotelpool schwimmt plötzlich die Leiche einer jungen Frau.

Am 17. Oktober ab 19 Uhr möchten mein Commissário Avila und ich unsere Zuhörer noch einmal auf das sturmumtoste Madeira locken und den Abend gemeinsam bei Köstlichkeiten aus der Küche des Hotels Steverbett genießen.

Wo? Hotel Steverbett
Borg 26
59348 Lüdinghausen

Eintritt 45 Euro mit Lesung und 3 Gänge Menü

Um Tischreservierung wird unbedingt gebeten

unter: (+49 (0) 2591 94 90 300 / info@steverbett.de)

Secluded escapes, hanging gardens and wide views

Comissário Avila accompanies me to the Hotel Atrio in Estreito da Calheta, high above the south coast of Madeira …

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“This place looks almost like the hotel where Leticia and I spent a stormy weekend.” The Comissário looks at his author critically from the side. “Do you have anything to tell me?”

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Abgelegene Fluchten, hängende Gärten und weite Blicke

Comissário Avila begleitet mich in das Hotel Atrio in Estreito da Calheta, hoch über der Südküste von Madeira …

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»Das sieht hier fast so aus wie das Hotel, in dem Leticia und ich ein stürmisches Wochenende verbracht haben.« Kritisch schaut der Comissário seine Autorin von der Seite an. »Hast du mir vielleicht etwas zu sagen?«

Wir gehen durch die gemauerte Einfahrt in Richtung Eingang. Grober Kies knirscht unter meinen Füßen. Vor uns taucht das dicht bewachsene rostrote Hauptgebäude des Atrio auf. Durch einen kleinen Torbogen gelangen wir in den grünen Innenhof, der dem Hotel den Namen gegeben hat.

»In diesem Innenhof haben doch Leticia und ich gesessen? Ich erkenne doch den metallenen Vogel wieder, der hier den Brunnen bewacht!« Avila deutet auf den Kranich, der zwischen Zitrusbäumen neben dem kleinen Brunnen steht. Geschützt zwischen Rundbögen laden gemütliche Korbsessel zum Verweilen ein. Mich zieht es aber in den Garten mit seinem weiten Blick über den Atlantik.

Avilas Blick bleibt an dem türkis gefliesten Swimmingpool hängen.
»Was sagt eigentlich die Hotelchefin dazu, dass du in ihrem schönen Pool eine Leiche platziert hast?«
Verlegen kratze ich mich am Kopf: »Na, ganz so ist es ja nicht. Der Pool hier sieht doch nur ein wenig so aus wie in »Madeirasturm«, es fehlen die großen tönernen Vasen.«

»Und wie ich sehe, steht der Reiherbusch auch noch und treibt nicht neben der Leiche im Pool!« Avila deutet auf auf die rot fedrigen Blüten des Baumes, der neben der üppigen Hibiskushecke auf der Terrasse den Gästen Schatten spendet.
»Erinnern dich die Blüten auch immer an einen Flaschenputzer?«, versuche ich abzulenken.

Aber mein Comissário fällt auf so einen billigen Trick nicht herein. Neugierig schaut er sich um.
»Bei der Blütenvielfalt in diesem Garten hast du zumindest nicht übertrieben. Leticia würde ich aus dem Garten kaum wegbekommen. Hast du die Proteen und die Wandelröschen gesehen?« Er deutet auf ein Feuerwerk runder Blütenköpfen von orange und rot, die sich aus vielen kleinen Einzelblüten zusammensetzen.

»Woher kennst du dich so gut mit Pflanzen aus?«, frage ich ihn bewundernd.
»Mein bester Freund ist Gärtner, hast du das schon wieder vergessen?« Avila grinst mich an. »Und was Carlos mir nicht beibringt, erzählt mir Leticia. Sie hat unseren Garten in Garajau mittlerweile auch in ein Blumenparadies verwandelt.«

Er wendet sich in Richtung Haupthaus.
»So langsam bekomme ich Hunger. Ich erinnere mich an ein köstliches Dinner, was ich in dem Speisesaal eingenommen habe. Hoffen wir mal, dass der Teil nicht der Fantasie der Autorin entsprungen ist.«
»Das kann ich dir versprechen. Emmanuelle und Mikael Loret werden uns mit einem tollen Essen überraschen.« Als wir die Glastür zum Restaurant öffnen weht uns aus der Küche der Duft von frisch gebackenem Kuchen entgegen.

Zufrieden lässt sich Avila auf einen der Korbsessel plumpsen und wirft einen Blick in die Speisekarte.
»Ich denke, ich fange mit einer Caldo Verde an. Danach sollte noch Platz für einen Espada com Banana sein. Oder nehme ich doch ein Thunfischsteak?«
»Hauptsache, du hast hinterher noch Platz für ein Dessert. Der Kuchen riecht wirklich unglaublich.«
Avila hebt die Augenbrauen: »Du müsstest mich besser kennen. Bei so einem Angebot bin ich erst glücklich, wenn ich mich einmal komplett durch diese Speisekarte gegessen habe. Vor allem, wenn Leticia nicht dabei ist und mich kontrolliert. Fährst du? Ich habe da gerade einen wunderbaren Verdejo in der Weinkarte gesehen …«

Kurze Zeit später hebt Avila sein Glas, gefüllt mit gold schimmerndem Madeira.
»Jetzt erzähl mir mal, warum du heute mit mir den Weg von Funchal auf dich genommen hast, um mir das zu zeigen? Ist doch schon für Madeira Verhältnisse eine ziemliche Strecke für einen Ausflug. Okay, hier ist es abgelegen und wir haben unsere Ruhe …«
»Weißt du eigentlich, wie sehr die kleinen Hotels gerade leiden, weil die Touristen durch die aktuellen Auflagen nicht kommen?«, entgegne ich. »Ständig werden Flüge gestrichen und viele scheuen die Ungewissheit, wie ein Urlaub in diesen Zeiten aussehen mag. Gerade so kleine, liebevoll inhabergeführte Hotels wie dieses hier müssen jetzt ums Überleben kämpfen.«

»Das ist traurig! Diese Gegend hat sowieso vor zwei Jahren wegen der Feuer einiges mitmachen müssen. Hast du die abgebrannten Baumstämme entlang der Levada Nova gesehen? Ein Jammer.« Avila schüttelt den Kopf.

»Zum Glück ist das Atrio verschont worden und wir können jetzt die wunderbare Ruhe fernab der Touristenhochburgen genießen. Natürlich brauchen die Besucher hier ein Auto. Aber das macht im Urlaub auf Madeira eh Sinn. Wie kommt man sonst in den Feenwald im Fanal oder kann sich den grünen Dschungel der Levada do Rei im Nordosten ansehen?«
»Du hast völlig recht, wir sollten von diesem schönen Plätzchen erzählen. Es wäre zu schade, wenn diese kleinen Fluchten auf Madeira verschwinden.« Avila prostet mir zu. »Saúde! Ich bin sehr gespannt, wohin du mich als nächstes entführst.«

Atrio Madeira
Caminho dos Moinhos 218
P-9370-247 Estreito da Calheta
Madeira – Portugal

https://atrio-madeira.com

Unbezahlte Werbung

Zum Weiterlesen:
Impressionen einer Lesung im Hotel Atrio auf Madeira: »Blut und Blüten«

Eine Lesung am See

Eine Dinnerlesung für alle Sinne im festlichen Ambiente des Töpferhauses

Ganz Schleswig-Holstein ist von den Norddeutschen besetzt … Ganz Schleswig-Holstein? Nein! Im nördlichen Zipfel Schleswig-Holsteins, direkt hinterm Kaiser Wilhelm Kanal, befindet sich ein Stückchen Portugal.

Ein malerisches Idyll, in dem eine Krimiautorin natürlich auch gleich ein paar Stellen entdeckt hat, an dem sie eine Leiche verschwinden lassen könnte.

Am Abend begleiteten mich die Zuhörer, die für die ausverkaufte Lesung eine Karte ergattern konnten, in dem feierlich geschmückten Festsaal mit einem verschwenderischen Blick auf den See zur Insel des ewigen Frühlings.

Der geschmückte Saal kurz vor dem Ansturm …

Flankiert wurde die Dinnerlesung von Köstlichkeiten aus der Küche des portugiesisch-nordischen Restaurants.
Mein Comissário Avila wäre sehr glücklich mit der Speisenauswahl gewesen und hätte für den Abend seine Diät zum Kummer seiner Frau Leticia beiseite geschoben (Upss, habe ich jetzt etwas verraten?) Und sicher hätte Avila auch mehr als ein Glas von den wunderbaren Weinen getrunken.

Ein stimmungsvoller Abend verabschiedete sich bei einem letzten Gespräch am Kamin langsam in Richtung Nacht.
Am nächsten Tag nahm ich dann mit einem wehmütigen Blick auf den von Regenschleiern eingehüllten See Abschied.

Muito obrigada an die Crew vom Töpferhaus für die liebevolle Ausrichtung der wirklich schönen Dinnerlesung begleitet von den vielfältigen Geschmäckern Portugals. Mein Comissário und ich kommen wieder!

Mörderisches Madeira – Dinnerlesung bei Rendsburg

Mitten im Winter läd das Seehotel Töpferhaus am 26. Januar 2020 zu einer Reise auf das sonnige Madeira ein.

Im malerischen Alt-Duvenstedt, zwischen Rendsburg und Eckernförde, lese ich aus meinem Krimi »Madeirasturm«

STÜRMISCHE ZEITEN FÜR DEN COMISSÁRIO

Ein Sturm zieht auf. Im Hafen von Funchal wird die Leiche eines Touristen angespült …

Der Abend startet um 17 Uhr am Kamin mit Aperitif, Petiscos und kleinen Anekdoten von der Insel. Beim anschließenden Abendessen lese ich aus meinem zweiten Madeira Krimi. Freut euch auf den dreifachen Genuss aus einer spannenden Geschichte, leckerem portugiesischen Essen und Weinen aus Alentejo, Dão und Douro. Den Abend lassen wir dann gemeinsam Ausklingen bei einem Glas Portwein und der Gelegenheit für Fragen und Bücher signieren zu lassen.

Wo? SEEHOTEL TÖPFERHAUS
Am See 1
24791 Alt Duvenstedt, Schleswig-Holstein

Wann? 26. Januar 2020 ab 17 Uhr

Eintritt 39 Euro incl. aller Speisen und begleitenden Getränken

Um Tischreservierung wird gebeten

unter: (+49 (0) 4338 99710 bzw. Ticket online buchen