Schreiballtag für Südafrika Krimi Teil 1– über Gangs und Wassernöte

Der Schreiballtag für Südafrika ist ganz anders

Während ich mich in »Madeiragrab« mit Rallys, Gemälden und Golf beschäftigt habe, sind die Themen für meinen neuen Südafrikakrimi ganz anders.

Quelle: Pixabay

Ernste Themen machen den Schreiballtag düsterer

Liegt es an der derzeitigen politischen Lage und der sich fast täglich verschärfenden Wasserknappheit in Südafrika? Auf jeden Fall ist dieser Krimi düsterer als seine Vorgänger. Dazu passt es auch, dass er in den grauen Wintermonaten von Hamburg entstanden ist, auch wenn er Hitze und Trockenheit zum Thema hat.

Gangalltag in den Townships

Von Südafrika schreiben heißt, sich auch mit der Problematik in den Townships auseinanderzusetzen. Viele Touristen, die jährlich ans Kap der Guten Hoffnung reisen, sehen die schönen Seiten von Kapstadt mit seiner Waterfront. Sie streifen durch die Winelands und schauen sich die putzigen Pinguine in Simon`s Town an. Alles Dinge, die ich auch getan und genossen habe.

Aber in einem Krimi ist nicht alles rosarot

 

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Schreiballtag – Rallys, Gemälde und ganz viel Madeira

Wie sieht denn so der Schreiballtag eines Autors aus? Schön wäre es, wenn es immer so aussehen würde.

Aber auch sonst ist es sehr abwechslungsreich… Hier ein kleiner Einblick, womit ich mich gerade beschäftige.

Wie es sich für eine Autorin gehört, sollte auch viel Zeit für eine genaue Recherche verwendet werden.

Schnell, schneller am schnellsten…

So schaue ich mir die letzten Tage etwa Filme über schnell fahrende Autos an…
Klingt komisch? Dachte ich auch, vor allem, weil ich mein kleines blaues Auto am liebsten zu Hause stehen lasse und mich zu Fuß, per Öffis oder per Fahrrad vorwärts bewege.

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Interview mit Henri Apell vom Selfpublisherpodcast

Letzte Woche hatte ich das große Vergnügen mich mit Henri Apell aus Heidelberg im Rahmen seines Selfpublisherpodcast über meine Krimis, Rezepte, Kaffee und Pauline zu unterhalten.

Worum ging es noch im Interview?

Dabei kamen natürlich auch die Schauplätze der Bücher, Madeira und Malta und vieles mehr zur Sprache. Wie etwa die Wirkung von Ponchas, Spaziergänge in Funchal und die Vor- und Nachteile des Selfpublishing. Oder mein Erlebnis mit den beiden Schwestern in der Bar Rodrigues in Canico.

Hintergründe und Ausblick auf den dritten Krimi

Und vielleicht konnte mir Henri ja neben Hintergründen zu “Malteser Morde” und “Mord auf der Levada” auch entlocken, wohin es Pauline in ihrem nächsten Abenteuer verschlagen wird…

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Großmeister Jean Parisot de la Valette

Der Großmeister des Johanniterordens spielt eine wichtige Rolle in meinem Buch Malteser Morde.
Er entspringt nicht meiner Fantasie, sondern er hat tatsächlich gelebt und während des “Great Siege” gegen die Osmanen gekämpft.
Es ranken sich zahlreiche Geschichten um seine Kriegskunst und den auch im Alter brillianten Verstand. Dadurch war es einfach für mich, ihn mir sehr bildhaft vorzustellen, wie er wohl im Kampf agiert hat.

Jean-Parisot-de-la-ValetteDieses Bild von Antoine Favray hatte ich dabei die ganze Zeit vor Augen, auch wenn es De la Valette sicher nicht  im Alter von über 70 Jahren zeigt. Das Alter, was er hatte, als der den entscheidenden Krieg führte.
Ich persönlich kann mir kaum vorstellen, dass ein über 70 Jähriger in der Lage war, sogar in die Schlacht zu ziehen und Ausfälle gegen den Feind anzuführen, aber zumindest die Quellen sagen es so. Nachzulesen etwa in Wikipedia.

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Was bedeutet reisen für mich?

Christian von travelography.de stellte diese Frage.
Und als Krimiautorin, deren Bücher in sonnigen Reiseländern spielen, fühlte ich mich sofort angesprochen.
Also, was bedeutet reisen für mich.
Kurzgesagt:

Reisen ist Inspiration

Schon in früheren Blogbeiträgen habe ich berichtet, wie ich auf Madeira
bei einem “Besuch von Funchal” durch die Gassen streife und auf den Spuren meiner Protagonisten Pauline und Ben wandele.
Ganz schnell vermischt sich dann in meinem Kopf die Fiktion mit der Wirklichkeit und neue
Geschichten entstehen. Ist das wirklich eine Brille? Oder kann ich daraus später ein Messer machen?

Fischhaendler in der Markthalle von Funchal

Meine Reisen sind auch der Grund, warum es Pauline zukünftig nicht an einem Ort
hält, auch Länder wie Malta, Südafrika oder Mauritius haben Geschichten zu erzählen. Mehr lesen