Schreiballtag für Südafrika Krimi Teil 1– über Gangs und Wassernöte

Der Schreiballtag für Südafrika ist ganz anders

Während ich mich in »Madeiragrab« mit Rallys, Gemälden und Golf beschäftigt habe, sind die Themen für meinen neuen Südafrikakrimi ganz anders.

Quelle: Pixabay

Ernste Themen machen den Schreiballtag düsterer

Liegt es an der derzeitigen politischen Lage und der sich fast täglich verschärfenden Wasserknappheit in Südafrika? Auf jeden Fall ist dieser Krimi düsterer als seine Vorgänger. Dazu passt es auch, dass er in den grauen Wintermonaten von Hamburg entstanden ist, auch wenn er Hitze und Trockenheit zum Thema hat.

Gangalltag in den Townships

Von Südafrika schreiben heißt, sich auch mit der Problematik in den Townships auseinanderzusetzen. Viele Touristen, die jährlich ans Kap der Guten Hoffnung reisen, sehen die schönen Seiten von Kapstadt mit seiner Waterfront. Sie streifen durch die Winelands und schauen sich die putzigen Pinguine in Simon`s Town an. Alles Dinge, die ich auch getan und genossen habe.

Aber in einem Krimi ist nicht alles rosarot

 

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Welches Cover möchtet ihr auf dem neuen Madeirakrimi sehen?

Wer könnte besser ein Cover für meinen Krimi auswählen als meine Leser?

Daher möchte ich euch heute in die Frage nach dem schönsten Cover für den Start meiner neuen Krimireihe rund um Comissário Avila, Ehefrau Leticia und seinen treuen Mitarbeiter Vasconcellos einbinden.

Welches dieser Motive gefällt euch am besten und würde euch in der Buchhandlung oder im Online Shop dazu veranlassen, diesen Krimi genauer anzusehen?

Ihr könnt bis zum 18. Juli maximal 2 Stimmen abgeben…

Ich bin sehr gespannt auf eure Meinung,

Eure

Joyce

Welches Cover gefällt euch für den neuen Madeira Krimi?

  • Haus über den Wolken (36%, 37 Votes)
  • Tosendes Wasser (26%, 27 Votes)
  • Levadahöhle (20%, 21 Votes)
  • Fischerboot (9%, 9 Votes)
  • Weggabelung am Fels (7%, 7 Votes)
  • Hafenblick (3%, 3 Votes)

Favorit: Haus über den Wolken

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Schreiballtag – Rallys, Gemälde und ganz viel Madeira

Wie sieht denn so der Schreiballtag eines Autors aus? Schön wäre es, wenn es immer so aussehen würde.

Aber auch sonst ist es sehr abwechslungsreich… Hier ein kleiner Einblick, womit ich mich gerade beschäftige.

Wie es sich für eine Autorin gehört, sollte auch viel Zeit für eine genaue Recherche verwendet werden.

Schnell, schneller am schnellsten…

So schaue ich mir die letzten Tage etwa Filme über schnell fahrende Autos an…
Klingt komisch? Dachte ich auch, vor allem, weil ich mein kleines blaues Auto am liebsten zu Hause stehen lasse und mich zu Fuß, per Öffis oder per Fahrrad vorwärts bewege.

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Großmeister Jean Parisot de la Valette

Der Großmeister des Johanniterordens spielt eine wichtige Rolle in meinem Buch Malteser Morde.
Er entspringt nicht meiner Fantasie, sondern er hat tatsächlich gelebt und während des “Great Siege” gegen die Osmanen gekämpft.
Es ranken sich zahlreiche Geschichten um seine Kriegskunst und den auch im Alter brillianten Verstand. Dadurch war es einfach für mich, ihn mir sehr bildhaft vorzustellen, wie er wohl im Kampf agiert hat.

Jean-Parisot-de-la-ValetteDieses Bild von Antoine Favray hatte ich dabei die ganze Zeit vor Augen, auch wenn es De la Valette sicher nicht  im Alter von über 70 Jahren zeigt. Das Alter, was er hatte, als der den entscheidenden Krieg führte.
Ich persönlich kann mir kaum vorstellen, dass ein über 70 Jähriger in der Lage war, sogar in die Schlacht zu ziehen und Ausfälle gegen den Feind anzuführen, aber zumindest die Quellen sagen es so. Nachzulesen etwa in Wikipedia.

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Was macht für mich den idealen Krimi aus?

Was macht für mich den idealen Krimi aus?

Also, wie sieht für mich der ideale Krimi aus, der mich fesselt und bis zum Ende nicht loslässt?

Über diese ganzen Fragen, die ich euch im Rahmen der Blogparade “Was macht für euch einen guten Krimi aus?” stelle, habe ich mir schon Gedanken gemacht, bevor ich selber angefangen hatte, Krimis zu schreiben. Denn ich wollte Krimis schreiben, die ich selbst auch lesen würde und hinter denen ich so auch voll stehen kann.
Dazu muss ich sagen, dass mein Geschmack, was Krimis betrifft, sich in den letzten Jahren durchaus verändert hat.

Lieber Cosy oder Hard Core?

Schon in den 90er Jahren habe ich Krimis verschlungen. Da waren es aber hauptsächlich düstere skandinavische Krimis. Also Bücher von Ake Edwardson oder Henning Mankell. Später kamen auch mal lustigere Krimis hinzu. Ein Klassiker, den vielleicht der ein oder andere noch kennt, war “Die dünne Frau”. Später dann fand ich härtere Krimis, etwa von Karin Slaughter, sehr gut. Heute sind sie mir fast zu brutal. Jetzt lese ich am liebsten Krimis, die etwas mehr in die Richtung “Cosy Krimi” gehen. Das heißt nicht, dass es nicht viele Tote geben muss, aber der Tod muss aus meiner Sicht nicht in seiner ganzen Brutalität beschrieben werden.
Ein Klassiker hierzu im Fernsehen ist für mich “Inspektor Barnaby” (Midsomer Murders). Hier wimmelt es im beschaulichen England von Toten. Kein echter Barnaby, wenn es nicht mindestens 4 Tote gibt… Mehr lesen